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Rommerskirchen heute

Rommerskirchen ist die südlichste Gemeinde im Kreis Neuss und liegt an der Grenze zwischen den Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln. Die rheinische Metropole Köln und die Landeshauptstadt Düsseldorf, die jeweils nur 20 km von Rommerskirchen entfernt liegen, sind per Auto oder Zug schnell zu erreichen. Die Kreisstadt Neuss sowie die Städte Grevenbroich, Dormagen, Pulheim und Bergheim liegen in unmittelbarer Nachbarschaft.

Die Gemeinde, auf deren Fläche von 60 km² sich 17 Ortschaften verteilen und rund 12.500 Menschen leben, wurde seit Jahrhunderten von der Landwirtschaft geprägt. Die hervorragenden Ackerböden der Rommerskirchener Lößplatte eignet sich vorzüglich zum Getreide- und Zuckerrübenanbau.
In den vergangenen Jahren hat der Strukturwandel in der Landwirtschaft auch vor Rommerskirchen nicht Halt gemacht. Dieser Wandel war für viele Bewohner der Gemeinde mit einer beruflichen Neuorientierung verbunden. Die nach dem Krieg expandierenden großindustriellen Betriebe in der Nachbarschaft wie Bayer, RWE-Power, Rheinbraun und Hydro Aluminium boten vielen die Chancen für einen beruflichen Neuanfang. Weitere Schwerpunkte der Beschäftigung finden sich in den Dienstleistungszentren der Großstädte Köln, Düsseldorf, Mönchengladbach und Neuss.
Durch die Nähe zu den vorgenannten Dienstleistungszentren und der Großindustrie ist Rommerskirchen ein optimaler Standort für zukunftsorientierte Unternehmen. Diesem Anspruch wird Rechnung getragen durch die Entwicklung von Gewerbebauland sowie die Förderung von preisgünstigem und vielfältigem Bauen insbesondere für junge Familien. Um die Attraktivität der einzelnen Ortschaften zu steigern, werden Baugebiete in Lücken und an Ortsrändern geschaffen.
Die gute Verkehrsanbindung, eine intakte Umwelt, ein überschaubares Wohnumfeld, attraktive Freizeitmöglichkeiten, günstige Grundstückspreise und nicht zuletzt die aufgeschlossene rheinische Mentalität der Rommerskirchener sind ausschlaggebende Gründe für das Wachsen der Gemeinde. In den letzten Jahren sind viele junge Familien nach Rommerskirchen gezogen und finden hier ein Eingebundensein in Strukturen, die in größeren Kommunen längst der Vergangenheit angehören. Mit insgesamt acht Kindertagesstätten und drei Grundschulen mit offener Ganztagsbetreuung als Ergänzung zur Familie wird der bestmögliche Start ins Leben angeboten. Für den Bereich der Erwachsenenbildung ist eine Volkshochschule vorhanden.
Eine reichhaltige Palette von Geschäften sowie das neue Einkaufszentrum „Center am Park“ (CAP) sorgen für eine gute Nahversorgung; Autohäuser, Banken, Bäckereien, Blumengeschäfte, diverse Lebensmittelanbieter, Metzgereien, Genossenschaftsmarkt, Juwelier, Küchenanbieter, Möbelhaus, Optiker, Restaurants und Eiscafés lassen kaum Wünsche offen.

Der Karneval spielt wie im gesamten Rheinland auch in Rommerskirchen eine große Rolle. Die närrische Zeit wird schon Mitte November mit den großen Prunksitzungen eingeleitet und fortgesetzt in Frauen, Herren- und Kindersitzungen.

Weiberfastnacht wird mit dem hiesigen Kinderprinzenpaar und mit dem Dreigestirn (Prinz, Bauer und Jungfrau) traditionell das Rathaus erstürmt.
D’r Zoch kütt! Am Karnevalssonntag findet der große Narrenumzug durch Rommerskirchen statt, der viele Karnevalisten aus nah und fern anlockt, die die „fünfte Jahreszeit“ bunt gestalten und ausgelassen feiern.

Zu den wesentlichen Bestandteilen der Freizeitgestaltung gehört in unserer Gesellschaft der Sport. Zahlreiche Sportanlagen wie Turnhallen, Sport- und Tennisplätze, ein Schwimmbad (mit Hubboden, Massagedüsen, Schwalldusche, Sonnenbank und Liegewiese) sowie Schießsportanlagen bieten in den Ortschaften vielfältige Möglichkeiten zu sportlichen Aktivitäten.
In Rommerskirchen und Hoeningen finden Fans des „weißen Sports“ Tennisanlagen mit Clubhäusern.
Die Palette der angebotenen Sportarten reicht von Aikido, Badminton, Ballett, Boxen, Fußball, Golf, Gymnastik, Leichtathletik, Reiten, Schießen, Schwimmen, Taekwando, Tanzen, Tauchen, Thai-Boxen, Tischtennis bis hin zu Voltigieren, Wassergymnastik, Volleyball und vielem mehr. Die zahlreichen Freizeit- und Sportmöglichkeiten werden zum großen Teil durch das unermüdliche Engagement von Personen, die sich ehrenamtlich einsetzen, getragen.

Verkehrsgünstig, jedoch in absolut ruhiger Lage mit Blick in eine geschützte Auenlandschaft, liegt zwischen ausgedehnten Wäldern, die von Golfcourse-Designer Dieter R. Sziedat geplante Golfanlage Golf- und Country Club Velderhof e.V. Auf einem 130 ha großen Gelände ist ein 27-Loch-Meisterschaftsplatz entstanden, der umweltgerecht in die Landschaft integriert wurde. Zur Vermeidung von Eingriffen in die Natur wurde für die Herstellung der Spielflächen ausschließlich bisher intensiv bewirtschaftetes Ackerland in Anspruch genommen. Es wurden großflächige Biotope angelegt. Neben Linden, Pappeln, Eschen und Obstbäumen wachsen auch Wildkräuter und Wiesenblumen wieder auf dem Velderhofer Gebiet. Die an den Golfplatz angrenzenden Waldbereiche, werden weiter aufgeforstet.
Die historischen Gebäude des Velderhofes sind zum Clubhaus umgebaut worden. In der alten Scheune sind das Sekretariat, der elegante Pro-Shop, das großzügige Entrée und der technisch voll ausgerüstete Vortragsraum untergebracht.

Die vielen ausgebauten Wege in den Feldern, im Frixheimer und Butzheimer Bruchgebiet bieten dem Wanderer – und zunehmend auch den Radwanderern – zahlreiche Möglichkeiten der Erholung. Rommerskirchen wird u. a. von zwei überregionalen Radwanderstrecken, der „Kaiserroute“, von Aachen nach Paderborn, und der „Niederrheinroute“ durchquert. Daneben gibt es weitere attraktive Rundrouten, in deren Verlauf die Sehenswürdigkeiten des Ortes – insbesondere die romanischen und gotischen Kirchenbauten – besichtigt werden können. Hervorzuheben sind hier die St. Lambertus Kapelle in Ramrath als ältestes sakrales Bauwerk im Rhein-Kreis Neuss und die Wasserburg Anstel, wo beeindruckende Hoffeste zum Verweilen einladen. Besondere Kleinode sind unter anderem Widdeshoven mit seiner Fülle von Fachwerkbauten und Oekoven, die sich eine nahezu ungestörte dörfliche Idylle erhalten haben.

In allen Ortsteilen wurden Einrichtungen geschaffen, die Vorbildcharakter haben. So entstanden in Vereinsregie und mit Unterstützung der Gemeinde ein ganze Reihe von Schützenhallen. Diese Einrichtungen haben sich innerhalb kürzester Zeit zu Zentren der jeweiligen Ortsteile entwickelt. Mit der Begegnungsstätte „Alte Schule Butzheim“ errichtete die Gemeinde ein multifunktionales Gebäude, das heute vielfältigen Zwecken dient.
Zu den Aktivposten in der Gemeinde zählt das ausgeprägte Vereinsleben. Es gibt nicht weniger als 120 Vereine mit einer großen Bandbreite. Neben den bereits erwähnten Sportvereinen gibt es zahlreiche Musikvereine und Chöre. Auch die Schützenvereine prägen in nicht unerheblichem Maße den Festkalender eines jeden Jahres. Mit 13 Schützenfesten im Jahr gehört Rommerskirchen zweifellos zu den Hochburgen dieser rheinischen Tradition. Festliche, musikalische Umzüge, bunt geschmückte Straßenzüge und Veranstaltungen in großen Festzelten prägen in diesen Zeiten das Erscheinungsbild des Ortes.

Rommerskirchen ist eine aufstrebende und wachsende Gemeinde, deren festes Ziel es ist, sich als interessanter Wirtschaftsstandort in unmittelbarer Nähe zu den Mittel- und Oberzentren Köln, Neuss, Düsseldorf und Mönchengladbach zu etablieren. Unterstützt wird dieser Prozess in seiner Dynamik durch das Wirtschaftsbüro, als eigene, direkt dem Bürgermeister unterstellte, Verwaltungseinheit.

Im Sinne nachhaltiger und zukunftsorientierter Wirtschafts- und Strukturförderung soll damit auch ein Beitrag zur Sicherung von Arbeitsplätzen geleistet werden.
In einem ersten Schritt wurde auf einer Fläche von 55.000 m² der „Gewerbepark Rommerskirchen“ ausgewiesen, der in ein zusammenhängendes Grünkonzept eingebunden ist. Viele Firmen haben sich dort angesiedelt und damit das Arbeitsplatzangebot und die Wirtschaftskraft in Rommerskirchen weiter erhöht.

In dem sich anschließenden Baugebiet „Rommerskirchen 2000“ wird das Nebeneinander von Arbeiten und Wohnen ermöglicht. Das Gewerbegebiet ist baulich-architektonisch so konzipiert, dass Büro- und Dienstleistungseinheiten sowie Betriebsleiterwohnungen über 5,5 m breite „Wohnstraßen“ erreichbar sind. Die Gewerbehallen können auf dem gleichen Grundstück über rückwärtige Zufahrtsstraßen beliefert werden. So ist es möglich Wohnung, Büro und Gewerbehallen separat anzufahren. Mit diesem Konzept wird eine qualitative Verbindung von Wohnen und Arbeiten insbesondere auch unter dem Gesichtspunkt einer ökologisch orientierten Stadtplanung realisiert.
Spiegelbildlich zu dem bereits vorhandenen Einkaufscenter „Center am Park“ befindet sich der bereits erschlossene „Mariannenpark“ für den Bereich des Einzelhandels bzw. für einzelhandelsnahes Gewerbe. Weitere größere Verkaufsflächen und Gastronomie sollen für einen guten Branchenmix sorgen, damit in der Gemeinde nicht nur für den täglichen Bedarf ein wesentlicher Anteil der Kaufkraft gebunden werden kann.
Darüber hinaus befindet sich ein weiteres Objekt der Baulandgewinnung mit einer Fläche von 30.000 m² in der Erschließungsphase: der „Gewerbepark Gillbach II“. Auch hier sollen sich zukünftig verschiedene Gewerbebetriebe ansiedeln.

In Rommerskirchen wird das Motto „Entspannt leben – erfolgreich arbeiten“ konsequent in die Realität umgesetzt.