Weitere Funde aus Rommerskirchen



Bei Ausschachtungsarbeiten für das Pfarrhaus von St. Peter wurden zwei Altäre gefunden. Sie waren der Matronae Rumanehae und Veteranehae gewidmet.

Matronenaltar (Weihestein) der "matronae rumanehae" aus Rommerskirchen. (Foto: RLMB)
Matronenaltar (Weihestein) der "matronae rumanehae" aus Rommerskirchen. (Foto: RLMB)

MATRONIS
RVMANEHIS
C-IVLLIVS
MANIVS-L M

Matronenaltar (Weihestein) der Matronae Rumanehae aus Rommerskirchen.

Inschrift:
Matronis / Rumanehis / C(aius) Iullius / Manius l(ibens) m(erito).

Übersetzung:
Den Matronae Rumanehae hat C. Iul(l)ius Manius gerne und nach Gebühr (sein Gelübde erfüllt). Diese einheimischen Gottheiten wurden im Umkreis von Köln verehrt.

Datierung:
150-200 n. Chr.


Altarfragment der "matronae veteranehae" aus Rommerskirchen. (Foto: RLMB)
Altarfragment der "matronae veteranehae" aus Rommerskirchen. (Foto: RLMB)

MAT
VETER
L-SEV
TAC

Inschrift:
Mat[ronis] / Veter[anehis] / L[ucius) Sev[erinus] / Ta[itus?] --/----.

Übersetzung:
Den Matronae Veteranehis hat Lucius Sev(erinus?) Tac(itus?)--/---- (es folgt etwa 'sein Gelübde gerne und nach Gebühr eingelöst').

Die Matronae Veteranehae sind bisher durch Inschriften aus Embken und Wollersheim, die wohl aus demselben Heiligtum stammen, bezeugt.

Datierung:
150-200 n. Chr.